8. März - Internationaler Frauentag
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Ich als Vertreterin der Linken Queer kämpfe gegen die herrschende Heteronormativität* und die Kleinfamilie. Wir fordern als LAG Queer die Wahlverwandtschaften als neue Familienform, in denen Rechte und Pflichten auf mehrere verteilt werden. |
| Marie Braun, pensionierte Studienrätin, Sprecherin der LAG Queer Hessen | |
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"Als 1900 der DFB gegründet wurde, war die gleichberechtigte Frau im Fußball undenkbar. Seit diesem Jahr zahlt der schwedische Fußballverein LB 07 dem Frauenteam denselben Lohn wie der Herrenmannschaft. Dazwischen liegen viele Errungenschaften in der Entwicklung des Frauenfußballs, die auch exemplarisch für viele Erfolge auf dem Weg zu gesellschaftlicher und politischer Gerechtigkeit unter Männern und Frauen stehen. Ich hoffe, dass der 8. März viele Menschen an diese Erfolge erinnert." |
| Susanne Hemmerling, Politologin, Neumitglied | |
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„Wer im Niedriglohnbereich arbeitet, hat es nicht nur heute schwer. Mit dem Einkommen eines Minijobs oder einer Teilzeitbeschäftigung ist kaum eine Rente drin, die zum Leben reicht. Die Wahrheit ist aber auch, dass davon gerade Frauen betroffen sind. Am 08. März gilt es dagegen ein Zeichen zu setzen!“ |
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Alexandre da Silva, Geschäftsführer DGB Region Südosthessen |
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"Als Tag des Kampfes für Frauenrechte ist der 8. März heute wichtiger denn je. Gerade in der aktuellen Krise des Kapitalismus kommt es zu einem regelrechten Rollback, was Frauenrechte angeht. Vor allem die soziale Situation von Frauen wird immer prekärer. Während man einem Elitenfeminismus huldigt, sind immer mehr Frauen im Niedriglohnbereich tätig und werden sozial ausgegrenzt. Die Machtverschiebung zugunsten des Kapitals und zuungunsten der Arbeit trifft gerade Frauen. Das ist der Skandal unserer Zeit, die unerträgliche Situation, die nach der sozialen Befreiung der Frau schreit. Der 8. März muss unsere Kampfansage gegen ein System sein, dass es nicht einmal schafft, im 21. Jahrhundert Frauen den gleichen Lohn für die gleiche Arbeit zu zahlen." |
| Eylem Durmaz, Informatikerin, Sprecherin der BAG Frieden und internationale Politik | |
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Viele Anhängerinnen der Frauenbewegung verstehen unter Gleichberechtigung vor allem Chancengerechtigkeitund einen verbesserten Zugang von Frauen zu Führungspositionen, ohne die bestehenden Machtverhältnissezu hinterfragen. Die Linke ist anspruchsvoller: Eine Gesellschaft, die immer mehr Menschen ins Abseits stellt, wird nicht dadurch besser, dass eine Minderheit von Frauen in leitende Positionen aufrückt. Wir wollen eine egalitäre Gesellschaft, in der Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen die gleichen Rechte haben wie Männer und Kultur, Religion und wirtschaftlicher Entwicklungsstand eines Landes nicht zum Vorwand für die Akzeptanz von Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen dienen, wie das in vielen Ländern der Welt der Fall ist. |
| Margret Heym, Mitglied der Stadtteilgruppe Bockenheim und im Freundschaftsverein Frankfurt-Granada/Nicaragua, von Beruf Sozialarbeiterin in der Obdachlosenarbeit |








