Rabenschwarzer Tag für die Rundfunk-und Pressefreiheit
"Unter Führung des Rädelsführers Roland Koch hat der schwarze Block im ZDF-Verwaltungsrat für einen rabenschwarzen Tag für die Rundfunk- und Pressefreiheit gesorgt. Nie wurde deutlicher, wie sehr politische Einflussnahme die Medien zunehmend und immer dreister in ein neoliberales Zwangskorsett zu zwingen versucht", kommentiert der kulturpolitische Sprecher der LINKEN im Römer, Hans-Joachim Viehl.
"Mit seiner unappetitlichen Kampagne gegen den kritischen Journalisten Brender hat der `brutalstmögliche Aufklärer´ Roland Koch wieder einmal gezeigt, dass ihm die Presse- und Rundfunkfreiheit und die Unabhängigkeit der Medien von Staat und Parteien völlig egal sind", so Viehl weiter.
DIE LINKE. fordert umgehend eine kritische öffentliche Debatte über die Rahmenbedingungen, die unabhängiger Journalismus braucht, um seinen gesellschaftlichen Auftrag erfüllen zu können. Die im Grundgesetz, Artikel 5, Absatz 1, garantierte Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film darf nicht von wild gewordenen Politikern in Frage gestellt werden.



