solidarisch mit den Streikenden
In diesen Tagen merken viele Menschen wie wichtig die Arbeit der Beschäftigten im öffentlichen Dienst ist. Wenn Busse und Bahnen mal ausnahmsweise nicht wie gewohnt fahren, wird deutlich, dass hier sonst jeden Tagen Menschen eine oft harte und schwierige Arbeit verrichten, die für alle dringend notwendig ist. Diese Arbeit muss endlich auch wieder besser bezahlt werden. Es kann nicht sein, dass z.B. der Lohn von Busfahrern durch Privatisierung und Auslagerung immer weiter nach unten gedrückt, bis die Kolleginnen und Kollegen gezwungen sind, sich nach ihren Schichten noch einen Nebenjob zuzulegen.
DIE LINKE steht gerade in diesen Tagen solidarisch an der Seite der Kolleginnen und Kollegen. Zahlreiche Politiker, aktive Mitglieder und Mandatsträger der Partei waren bei den Warnstreikkundgebungen in Frankfurt dabei und brachten ihre Unterstützung zum Ausdruck. Nicht wenige sind auch selbst als Betriebsräte und Vertrauensleute von Verdi unmittelbar an dem Tarifkonflikt beteiligt. Die Streiks und Proteste gegen die Blockadehaltung der Arbeitgeber zeigen auch, wie man in diesem Land Verbesserungen erreichen kann: Nicht durch Lamentieren und Sündenbocksuche sondern indem die Beschäftigen selbst einen größeren Anteil am Reichtum verlangen und dafür gemeinsam kämpfen.



