BLEIBERECHT FÜR DEN HAMMERING-MAN AUF DEM HÜLYAP-PLATZ IN BOCKENHEIM
In den vergangenen 18 Jahre sind laut polizeilicher Statistik zehntausende „rechtsextremistischen Straftaten“ begangen worden. Naziaufmärsche, mehrere auch in Frankfurt, rassistische Anschläge, Diskriminierungen und Ausgrenzungen, massenhafte Abschiebungen, rechtspopulistische und rassistische Hetze, gerichtet gegen muslimische Migranten und Migrantinnen, sind Anlass und Mahnung sich für die Erneuerung des antifaschistischen und antirassistischen Denkmals, dem „Hammering-Man“ auf dem Hülya-Platz einzusetzen.
Der Hammering-Man muss wieder zurück
lautet die Forderung im Zusammenhang mit der geplanten Neugestaltung des Hülya-Platzes, für die in diesem Jahr die neugewählten Gremien des Ortsbeirats und des städtischen Magistrats zuständig sind.
Mit Nachdruck verlangen seit Jahren Bockenheimer Bürger und Bürgerinnen sowie das Türkische Volkshaus, und sie warten inzwischen mit Ungeduld darauf, dass die seit 1995 auf dem Hülya-Platz geduldete Skulptur „Hammering-Man“ - 2007 aus unbekannten Gründen entfernt - erneuert und an demselben Ort aufgestellt werden soll. Zwei an einem soliden Sockel angebrachte Gedenktafeln sollen an die Opfer des Brandanschlags in Solingen erinnern und als Denkmal gegen faschistische und rassistische Tendenzen, gegen Fremdenhass und Diskriminierungen von Minderheiten mahnen.
Der „Hammering-Man“, der das Hakenkreuz zerschlägt, ist ein Symbol “für alle Menschen, die sich gegen faschistische und rassistische Tendenzen, gegen Fremdenhass und Diskriminierung von Minderheiten zur Wehr setzen.“
Jährliche Veranstaltungen zum Gedenken und zur Mahnung vor dem provisorisch wieder errichteten „Hammering-Man“ auf dem Hülya-Platz, initiiert u.a. vom Türkischen Volkshaus, der KAV und anderen Organisationen, sind Bestandteil und Ausdruck demokratischen Bewusstseins und Lebens im Stadtteil Bockenheim.
DIE LINKE
Stadtteilgruppe Bockenheim/Kuhwald/Westend
V.i.s.d.P: Hans Jürgen Hammelmann
Mitglied im Ortsbeirat 2
