Gibt es einen Ausweg aus dem Dilemma linker Politik?
| Wann |
12.05.2009 von 19:30 bis 21:30 |
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| Wo | DGB-Haus Frankfurt, Raum 4, Wilhelm –Leuschner-Straße 69-77 |
| Teilnehmer |
Kollegen von Opel ein Vertreter der IGM |
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In der Veranstaltung „Wege aus der Krise“ im März haben wir uns mit der zukünftigen Gestaltung der Realwirtschaft auseinandergesetzt. In diesem Zusammenhang wurde u.a. diskutiert, wie sich DIE LINKE zu Opel verhält. Einerseits geht es darum, die zigtausend Arbeitsplätze zu retten, die durch eine Insolvenz von Opel vernichten werden. Andererseits wissen wir, dass zu viele Autos produziert werden und die Sicherung der Arbeitsplätze bei Opel die Arbeitsplätze in anderen Automobilunternehmen gefährden. Außerdem müsste unter ökologischen Gesichtspunkten die Produktion von Autos noch stärker reduziert werden.
Am Beispiel Opel zeigt sich das Dilemma linker Politik. Der Schutz und die Absicherung der Beschäftigten verlangen die Stabilisierung kapitalistischer Produktion. Gleichzeitig wollen wir den ökologischen und sozialen Umbau unserer Gesellschaft vorantreiben. Die Beteiligung der Beschäftigten am Unternehmen kann zwar Arbeitsplätze sichern und gute Arbeitsbedingungen durchsetzen, kann aber auch zu einer noch stärkeren Einbindung der Beschäftigten in die Logik der Konkurrenzwirtschaft führen. Denn die Gesetzmäßigkeiten der kapitalistischen Produktionsweise sind dadurch nicht außer Kraft gesetzt, sondern müssen im Interesse der Beschäftigten weiter verfolgt werden.




